Corporazione della Nobiltà di San Marino
Die Körperschaft des Adel von San Marino

Der Kulturverein “Die Körperschaft des Adel von San Marino“ wurde im Oktober 2003 von einer Gruppe Personen aus der Republik von San Marino, die von dem Mittelalter und der Geschichte des Landes (San Marino und die Romagna) begeistert waren, gegründet.
Anfangs haben wir entschieden, dass es, unsere Tätigkeiten auf eine ernste Arbeit, die auf eine akkurate historische Forschung organisiert würde, gründen,wichtig war (gut Ding will Weile haben!).

Die historische Forschung als unabdingbare Basis für die Realitäten, die wir rekonstruieren hätten, bedenkend, mussten wir uns dann auf eine bestimmte geschichtliche Epoche und auf eine bestimmte geografische Zone konzentrieren.
In der Tat war es unvorstellbar die verschiedene Jahrhunderte des Mittelalter, wo die Historizitäten, die gesellschaftliche, wirtschaftliche und künstlerische Wirklichkeit sich anders entwickelt hatten, versuchen zu rekonstruieren.

Die zweite Überlegung - die geografische Zone - war natürlich sehr einfach. Wir haben unsere wunderschöne Zone, die Republik von San Marino und die angrenzenden Gebiete, die, in der ausgewählte Epoche (die zweite Hälfte des fünfzehnten Jahrhundert) auf die Herrschäften von Montefeltro und Malatesta hinauslaufen waren, logischerweise entschieden.

Die geschichtliche Epoche war auch ohne Frage…in der Tat war es für uns praktisch natürlich auf die zweite Hälfte des fünfzehnten Jahrhundert und besonders auf die zwanzige Jahre von 1460 bis 1480, die für die Geschichte der Romagna, hauptsächlich aber für die Geschichte der Republik von San Marino wichtig gewesen sind, uns beziehen.
Die Jahre 1460 – 1480 nämlich einen Wendepunkt gespielt hatten, weil die Aneignung der Schlösser von Serravalle, Fiorentino, Faetano undMontegiardino im 1463 stattgefunden hatte und die derzeitigen geographischen Grenzen abgesteckt worden waren, so dass die Voraussetzungen der moderne Republik gegründet worden waren.

Schließlich haben wir die sozialen Schicht des Adel ausgewählt, weil er die gesellschaftliche Wirklichkeit an verschiedenen Situationen (außerhalb des üblichen Interpretationsschemen) reich gewesen wäre und er ermöglichte uns diese Situationen darzustellen.
Wir wollten tatsächlich nicht nur einen Adelskreis, der dem Essen, der Jagd und dem Umwerben sehr zugetan wäre, sonder wollten wir auch die vielgestaltige Vielfalt von einem Renaissancehofstaat (reich an Situationen, Figuren, verschiedene und ausgesprochene interessante Aktivitäten auch für die moderne Augen), darzustellen.

Nachdem wir diese Voraussetzungen geschaffen haben, ist die Organisation unserer Untersuchung von selbst gekommen.
Die Hauptsache war sofort klären, dass was wir gemacht hätten, wäre nicht eine Darstellung von der gemeinsamen IDEE des Mittelalter (besteht aus Archetypen, Sagen und Mythen, die zu oft das Fernsehen, das Kino und die Literatur als Historizität ausgeben) gewesen.

Es ist notwendig eine gute Erkenntnisunterlage, die aus den Studien über schriftliche Quellen der Zeit (Tanzbücher, Theatertexte, Verhaltensbücher…), ikonographische Quellen (Miniaturen, Fresken und Skulpturen) und archäologische Quellen, bestehen, um das Publikum eine Darstellung, die der Historizität der soziale Schicht und der ausgewählte geografische Zone möglichst getreu, zu zeigen.

Ein wichtiger Beitrag kommt dann aus der Anwesenheit von Historiker der italienisch und europäisch Mediävistik und unter Mitwirkung von Handwerker, die auf akkuraten und philologischen Rekonstruktionen spezialisierten sind.

Das alles hat die exakte Überzeugung, dass das geschichtliche Reenactment nicht nur eine Unterhaltungsmittel sondern auch (und vor allem)
das privilegierte Vehikel von Lehre, sein kann.

In der Tat den Prinzipien der experimenteller Archäologie folgend, denken wir, dass das living history, nicht nur für ein schon in dem Mittelalterlichenthemen sachkundiges Publikum, sonder auch für ein Publikum, das zum ersten Mal sich dem Mittelalter nähern, eine besonders gute Lerntechnik sein kann.

Diese Ansicht gleichzeitig kennzeichnet und qualifiziert uns. Im Laufe dieser Jahre sind wir nämlich zu einer besonders suggestiven und vielfältigen Gesamtheit von Situationen, die nicht nur schön und effektvoll sind, sondern auch die einen didaktischwert selbstverständlich nehmen, gekommen.

 

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